Da kann mich die Rasierklingenmafia mal

Wilkinson-Protector

Drei Klingen, vier Klingen? Das ist doch alles technisch überholter Schrott. Jetzt geht es nicht mehr unter fünf, besser sechs Klingen. Möchte uns zumindest die Rasierklingenmafia glauben machen. Ich blende die omnipräsente Gillette- & Co.-Werbung automatisch aus. Warum ein Rasiergerät „für das Beste im Mann“ sein soll, diesen sinnlosen Slogan habe ich sowieso noch nie kapiert.

Hallo Klingenproduzenten dieser Welt. Ihr könnt mich mal! 4 Euro für eine Klinge, die dann eine Woche hält?

Vor zehn Jahren ging es uns Männern rasurtechnisch doch auch prima. Mir ist jedenfalls keine Jammerei in Erinnerung geblieben.

Was war damals der letzte Schrei? Genau, die Protector-Klingen von Wilkinson. Deshalb bei mir wieder im täglichen Einsatz, Wilkinson Sword Protector mit zwei Klingen, Gleitstreifen und Gitter.

Das war in den Neunzigern perfekt, das ist es heute immer noch. Ganz klar die W126 unter den Rasierklingen. W126? Ist ein Benz, ’ne S-Klasse. Im Oberklasse-Segment war die Baureihe 126 unangefochtener Weltmarktführer und bis heute ist sie die erfolgreichste jemals gebaute Oberklasselimousine. Sagt Wikipedia. Auf diesem Level sehe ich die Protector-Klingen.

Mehr als 80 Cent gebe ich für Klingen nicht mehr aus. Schluss mit dem kugelgelagerten X-fach-Zeugs. Zehn perfekte Klingen für 7,95 € – jetzt kaufen und sparen. Jede Wette, Du merkst den Unterschied nur im Geldbeutel, nicht auf der Haut.

 

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Andreas Frank lernte Werbekaufmann und studierte Marketing und Wirtschaftsrecht. Als Marketingberater hat er in über 20 Jahren mehrere hundert Unternehmen, von KMU bis DAX, beraten. Er ist Autor von Bestsellern wie z.B. "Der Rotstift - wie viel kostet Werbung", "Appkalkulator", "Startup finanzieren", "Künstlersozialabgabe - die große Unbekannte" und schreibt Fachartikel über Marketing, Startups und Werbekostenkalkulation. Er hat bisher 60 Länder bereist, gefühlt mehrere Jahre auf Flughäfen verbracht und glücklicher Vater eines Sohnes.

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